Ruhe, Glück oder einfach die eigene Inspiration

Innere Unruhe hat bestimmt immer einen Ursprung. Aber ob man immer in der Lage ist, den Grund alleine zu finden, sei jetzt mal dahingestellt.

Vielleicht treibt einen das Leben auch in so eine Dynamik, dass man wirkliche Ruhe gar nicht mehr zulassen kann. Also totale innere Stille. Das klingt ja schon grauenvoll. Aber natürlich merke ich auch immer wieder, dass ich mich mal zurück nehmen muss. Mal raus aus allem und irgendwo überhaupt Ruhe wahrnehmen. Es ist nicht so einfach sich einfach mal so zu entspannen.

Stille! Wann habt ihr das letzte Mal so richtig die Stille wahrgenommen? Haben wir nicht immer irgendwelche Geräusche in unserem Umfeld.

Diejenigen von euch, die weniger in der Stadt leben, sondern etwas ländlicher kommen vielleicht eher in den Genuss von Stille aber ich als Stadtkind kenne das kaum.

Und ich höre es immer wieder. Sei es nun im Internet oder in diversen Zeitschriften. Zeit für sich. Die innere Ruhe finden. Raus aus dem Alltag. usw. Es gibt diverse Themen, die das ansprechen.

Aber warum haben wir alle das Bedürfnis aus unserem Alltag auszubrechen? Wenn man aus etwas ausbrechen möchte, klingt das danach, als würde man von etwas weg wollen. Fliehen. Aber es ist doch unser Alltag, den wir ganz alleine gestalten können. Den hat uns doch keiner in einer Box überreicht und uns gesagt, dass das nun unser Alltag ist und wir damit leben müssen.

Na klar, kenne ich das auch. Das Gefühl mal raus zu wollen. Aber das hat nicht damit zu tun, dass ich meinen Alltag nicht mehr ertragen kann, sondern dass ich wieder mal etwas neues sehen muss, um meine Inspiration aufzufrischen.

Und das klingt ja auch schon viel positiver.

Ich habe in der letzten Zeit folgendes gelernt. Jeder ist seines Glückes Schmied. Logo, der Spruch ist alt aber er ist wahr. Jeder ist für sein eigenes Glück verantwortlich. Das bedeutet nicht, dass es keine Einflüsse oder Ereignisse von Außen gibt, die sein eigenes Glück beeinflussen aber was wir wollen, was wir für uns als Glück definieren und wie wir unser Glück erreichen können, liegt in unseren Händen. Und wenn einem das bewusst wird, hat man die Chance mit seiner Umwelt ein wenig leichter Frieden zu schließen und man nimmt sich etwas den Druck mit der globalen Definition von Glück mithalten zu müssen.

Ich bin überzeugt davon, dass wir uns alle viel zu sehr von unserer Umwelt beeinflussen lassen. Und sich davon zu befreien, ist wirklich nicht einfach und hat viele Jahre gedauert. Ich bin inzwischen 34 Jahre alt und die Erkenntnis kam erst in der letzten Zeit.

Was ich mir mein ganzes Leben lang für einen Stress gemacht habe. Oh man! Ich war der festen Überzeugung nur gut genug zu sein, wenn ich gewissen Normen und Attributen unserer Gesellschaft entspreche. Und dann bin ich dem völlig verkrampft nachgerannt und hatte nur noch Stress und schlechte Laune. Aber wer ich wirklich bin, die Frage habe ich mir nie gestellt. Musste ich ja auch nicht, denn ich war mir ja sicher, dass ich egal wie aber so niemals gut genug sein kann. Solltet ihr solche Gedanken haben, nehmt euch mal ein paar Minuten und fragt euch, woher das kommt. Von euch oder von Außen beeinflusst. Sollte es Letzteres sein, streicht das aus eurem Kopf. Das ist eure eigene Bremse. Und es garantiert schlechte Laune und Falten.

Also überlegt euch lieber, wer ihr seid. Was euch ausmacht und egal wie groß die Zweifel sind - jeder ist für sich einmalig und großartig. Und jeder, der euch was anderes einreden will, sollte erstmal bei sich selbst anfangen.

Großartige Grüße

eure Mascha

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