In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!


Für diesen Blogpost gibt es zwei Möglichkeiten. Ich könnte euch auf der einen Seite einen Einblick in meine Gedanken geben und euch davon erzählen, dass ich auch dieses Jahr als "abhaken und vergessen" betiteln möchte und meine Hoffnung auf 2019 schieben werden. Es war wirklich kein Highlight! Aber wer von euch möchte so viel Tristesse schon hören?!

Oder aber ich erzähle euch kurz, warum ich das so hart gar nicht sagen möchte und was ich so kurz zum Jahresende als wirklich Positives aus diesem 365-Tage-Tiefschlag ziehe.

Seien wir mal ganz ehrlich: Wer von euch kennt das nicht auch. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und man ist schnell dabei, es pauschal als ein schlechtes Jahr zu betiteln. Aber es gab bestimmt auch gute Momente. Und auch wenn mir das nicht so oft gelingt, sollten wir versuchen, uns auf diese Momente zu konzentrieren. Denn wenn wir es schaffen, uns das Positive bewusst zu machen, bekommen wir automatisch ein besseres Gefühl und das macht uns das Leben einfacher. Klingt einfach, aber ich tue mich damit auch schwer. Das werde ich aber versuchen, zu üben.

Also atmen wir einmal ganz tief durch und schütteln uns. Schütteln die schwere Last mal ab. So richtig. Noch doller schütteln. Nochmal. So, besser.

Und was denkt ihr: War es wirklich ein so grauenvolles Jahr?

Aber was war bei mir eigentlich los?

Ich bin nach nur einem halben Jahr wieder zurück nach Berlin gezogen, weil meine berufliche Hoffnung in tausend Teile zerplatzt ist. Also dachte ich mir - ein Neustart (mal wieder) kann ja dieses mal nur funktionieren. Ihr wisst, was jetzt kommt! Es war ein Totalausfall. Also musste ich nach der ersten Hälfte des Jahres 2018 meine letzte Energie zusammenkratzen und - ja genau - von vorne anfangen. Das Problem war nur, dass nicht so viel Energie nach dem ganzen Mist mehr übrig war. Und wenn die Energiebilanz zu schlecht ist, rutscht alles in den Minusbereich. Also bin ich genau da reingeraten - in ein Loch. Das ist nicht schön und ich wünsche so eine Zeit (fast) niemanden. Mir fehlte jeder Glaube an das Positive. Und somit wurde um mich herum immer mehr alles grau und sinnlos.

Aber was soll ich euch erzählen. Es ist manchmal wie beim Wetter. Wenn diese ganzen grauen und dunklen Wolken zu lange aufeinanderhocken, dann knallt es irgendwann und es braucht ein kräftiges Gewitter, um dieses wieder aufzulösen und die Sonne durchzulassen.

Und so etwas in der Art ist auch passiert. Eine unerwartete Explosion und ich konnte endlich wieder atmen.

Und dabei war es gut zu wissen, wer bei Regen, den Schirm über einen hält!

Als ich dann endlich wieder frei atmen konnte, ist mir bewusst, geworden, wo das Problem herkam. Und diese Erkenntnis war wirklich befreiend. Enttäuschend zu gewissen Teilen, aber wenn ich weiß, was das Problem ist, kann ich besser damit umgehen. Ich kann es dann greifen und auch einfach wegwerfen!

Täuscht euch nicht, denn auch wenn sich das total einfach anhört, ist so eine Explosion nicht mal so eben verdaut und auch wenn es mir danach deutlich besser ging, gehört da doch einiges dazu. Also auch wenn es mir geholfen hat, ist nicht automatisch gleich alles wieder super und man sieht auch nicht gleich wieder überall kleine bunte Schmetterlinge durch die Gegend flattern aber das Gefühl zu wissen, wer man ist und das das auch absolut ok so ist und wer wirklich zu einem hält und wen man vor allem braucht...das sind wirklich die wichtigen Erkenntnisse.

Also erheben wir unsere Gläser und stoßen - auf was auch immer ihr wollt - an.

Ich wünsche euch einen ganz wundervollen Jahreswechsel und stresst euch nicht zu sehr!

Viele Grüße

Eure Mascha

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