Komplettsanierung - meine Story geht weiter!



Ist euch schon aufgefallen, dass es ein mediales Tabuthema weniger gibt? Aktuell fällt mir auf wie viel über den Darm berichtet wird. Es scheint ein viel verbreitetes Problem zu sein, dass es Leuten da nicht so gut geht aber bisher wurde darüber nicht gesprochen. Das ändert sich gerade und ich finde das großartig. Und das Thema knüpft auch an einen der letzten Blogbeiträge von mir an. Ich hatte euch berichtet, dass es mir nicht so gut geht und ich mit einigen Symptomen zu kämpfen habe. Die Vermutung, dass es sich um eine Lebensmittelunverträglichkeit handelt, hat sich nicht bestätigt. Mein Problem liegt im Darm. Zum einen bedingt durch die Magenverkleinerung vor inzwischen fast 10 Jahren und angeheizt durch Stress, Umwelteinflüsse, schlechte Ernährung und fehlendem Wissen.

Fehlendes Wissen? Ja! Eigentlich würde ich mich als jemanden bezeichnen, der sich bei der Ernährung und diversen Diät-Storys sehr gut auskennt aber ich musste feststellen, dass auch ich eine große Wissenslücke hatte.

Kein Mensch hat mich nach der Magenverkleinerung aufgeklärt, wie ich nun die ganze Nahrung verdaue, die ich so zu mir nehme und was ab dem Moment das besondere ist. Den einzigen Rat, den ich von der Ärztin damals bekommen habe war, dass ich zum einen einfach austesten soll, was ich vertrage und was nicht und dass ich auf der anderen Seite so viel wie möglich versuchen soll an Gewicht zu verlieren! Ahhh ja...fällt euch da auch ein gewisser Widerspruch auf? Aber lassen wir das mal so stehen.


Mit der Magenverkleinerung habe ich in sehr kurzer Zeit ca. 35kg verloren. Ganz wunderbar! Aber von den 35kg sind auch wieder knappe 10kg zurück gekommen. Ich wurde zwar informiert, dass das passieren wird aber ist das toll? Nein. Ich würde natürlich viel lieber wieder bei dem Gewicht landen, dass ich hatte, als ich 35kg verloren habe.


Und was macht man, wenn man den Kilos den Kampf ansagen will? Man hört auf all die lauten Stimmen da draußen, die einem sagen, dass Kohlenhydrate böse sind und man sich auf jeden Fall proteinreich ernähren soll. Dann kann man abnehmen. Alles klar! Zucker ist ja eh der Feind aber das wissen wir ja alle schon. Zum Thema Zuckerentzug werde ich demnächst wohl auch hier mal etwas schreiben aber jetzt ignorieren wir das das erst mal.


Und nun wird es speziell. Die Herausforderung mit so einer Magenverkleinerung!

Wenn der eigentliche Magen quasi stillgelegt wird - also keine Nahrung mehr zu sehen bekommt, kann er ja auch die Aufgaben, die er im Verdauungsprozess hat, nicht mehr ausüben. Magensäure kann z.B. Fette und Proteine nicht attackieren und zersetzen. Also knallt alle Nahrung mehr oder weniger ohne Umwege direkt auf den Darm. Und der muss nun den Job von anderen noch mitmachen. Nicht fair und nicht so einfach für den Darm. Und das hat mir vorher einfach niemand erklärt. Aber ich verstehe nun, warum Proteine nicht so gut sind bzw. für mich einfach schwerer zu verdauen. Proteinriegel und Shakes vertrage ich leider nicht so gut aber ich habe nie verstanden warum.

Mit dieser großen Veränderung in meinem Körper habe ich nun seit fast 10 Jahren leider viel falsch gemacht. Nach der OP sollte ich ganz viele kleine Portionen essen und nun ist mir genau das auf die Füße gefallen. Damit der Darm seine ganzen Aufgaben in Ruhe erfüllen kann, braucht er Zeit und das geht natürlich nicht, wenn ständig neue Nahrung nachgeschoben wird. Da hebt er irgendwann die Hände und kapituliert. Eines der Ergebnisse sind nun viele kleine Dauerentzündungen im Darm, die mir ziemlich zu schaffen machen.


Was ist nun also der Plan?


Nach Rücksprache mit meinem Arzt werde ich erstmal mit Omni Biotic (Werbung, da Markennennung) versuchen, den Darm wieder aufzubauen. Die bieten diverse Produkte an. Ich habe mit dem Omni Biotic SR-9 gestartet und werde danach das Omni Biotic matabolic nehmen. Warum dann das andere Produkt? Weil es im Darm gute und böse Cops gibt. Anders erklärt...Bakterien, die das Zu- und Abnehmen fördern / verhindern. Wenn diese Bakterien in der Anzahl zu unterschiedlich sind, kann das Abnehmen auch verhindert werden. Und da ich meinen gestressten Darm gerne unterstützen möchte, wollte ich das Produkt mal testen. Schaden, kann es ja nicht.


Dazu muss ich einen Zuckerentzug starten...ganz ganz furchtbar.

Das gehe ich aber separat an. Wenn ich zu viel parallel will, geht es mit Sicherheit schief. Überforderung hat bei mir noch nie funktioniert.


Dann werde ich mich der größten Herausforderung stellen. Ich muss mich wieder an Essenszeiten gewöhnen. Mindestens 3 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten. Kein Naschen oder Snacken zwischendurch mehr. Geregelte Mahlzeiten. Spießigkeit hallo! Willkommen zurück in meinem Leben.


Wenn ich das so aufschreibe, klingt das echt einfach aber ich kann euch schon mal eines versprechen... es wird hart. Nach der OP hat man mir genau das Gegenteil als Tipp mitgegeben. Da wurde mir gesagt, dass ich mindestens 5x am Tag essen soll. Und nun soll ich mir wieder genau das Gegenteil angewöhnen. Das wird großartig, denn wir Menschen können uns ja mit einem kleinen Fingerschnipp unsere Angewohnheiten abgewöhnen. Das wird ein Klacks. Und als Special Effect bin ich auch noch sehr ungeduldig. Das wird toll!


Drückt mir die Daumen!

Eure Mascha



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