Eine Ode an den Wohlschmerz



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Elegant und anmutig in einem Tuch trainieren? Fliegen? Kopfüber? Ich? Niemals! Jeder - aber ich kann das nicht!


Mit diesen Gedanken stand ich dem Tuch gegenüber. Mich hat die Vorstellung auf so schöne Art zu trainieren, fasziniert aber ich sag es euch ganz ehrlich...ich war mir sicher, dass ich auf ganzer Linie versagen werde. Zu schwer, zu unsportlich und überhaupt...was war ich skeptisch.

Die Neugierde hat gesiegt und so stand ich in meiner ersten Flying-Pilates Stunde vor dem Tuch. Voller Zweifel und Angst vor der Herausforderung.


Es ist wie immer. Mit den richtigen Leuten an deiner Seite geht (fast) alles. Und daher konnte ich auch meine Zweifel vertreiben, denn die liebe Sonja (Trainerin und die Erfinderin von Flying Pilates) hat das super erklärt und mit einer sympathischen Portion Humor motivierend geholfen. Am Ende hingen wirklich alle kopfüber und happy in ihren Tüchern.


Beim Pilates ist das Powerhouse - also eine feste Körpermitte - wichtig. Wenn man diese starke Mitte trainieren möchte, kommt man beim Pilates mit kräftigenden und fließenden Bewegungen in Kontakt. Stabilität und Balance werden dabei trainiert. Stellt euch dann mal vor, ihr trainiert mit oder im Tuch? Balance und Stabilität werden dann noch wichtiger. Das Tuch ist logischerweise sehr instabil und die Übungen richtig auszuführen, geht ohne Körperspannung einfach nicht. Das tolle ist, dass man vom Tuch abgelenkt wird und gar nicht so richtig merkt, wie man seine Muskeln anspannen muss, um zu trainieren oder auch um einfach nicht umzufallen.

Ein Beispiel: Stellt euch vor, ihr wollt Lunges / Ausfallschritte machen. Das hintere Bein ist zwar durch den hochgezogenen Hacken nicht ganz fest auf dem Boden aber ihr habt immer noch festen Boden unter den Füßen. Wenn ihr nun das hintere Bein aber im Tuch habt, könnt ihr euch die Steigerung der Herausforderung mit Sicherheit gut vorstellen. Abgesehen vom Training der Tiefenmuskulatur werden beim Flying-Pilates auch akrobatische Elemente eingebaut. Wer die Bauchmuskeln trainiert hat, geht danach in die Umkehrposition...wir stellen die Welt auf den Kopf und im Tuch ging das, was ohne Tuch nie möglich wäre...ich im Handstand. Wahnsinn! Was für ein Erfolgserlebnis.


Wer schnelle Erfolgserlebnisse möchte und Muskelkater, Spaß, Entspannung und Herausforderungen kombinieren möchte, sollte sich mal in ein Tuch schwingen.

Ich wünsche euch einen beschwingten und entspannten Tag!

Eure Mascha

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