Keep on running!


Versprechen muss man halten! Also möchte ich euch gerne den versprochenen Bericht von meinen ersten Jogging-Schritten schreiben. Erste Anschaffung waren neue und gute Laufschuhe. Da habe ich mich auch richtig beraten lassen und der Unterschied zu meinen alten Laufschuhen war so auffallend! Ich kann euch nur den Tip geben, dass ihr euch zu guten Laufschuhen kompetente Beratung sucht. Geht in ein Fachgeschäft und nehmt euch für die Auswahl Zeit. Gute Schuhe sind beim Laufen wirklich das A und O!

Wenn ich Dinge lange plane - gerade wenn es um Sportaktivitäten geht - mache ich mir immer einen ziemlich großen Druck. Ich habe dann dieses MUSS im Nacken. Bisher bin ich allerdings einfach spontan losgelaufen und das war viel besser. Kein langes drüber nachdenken und auf geht's! Ich habe mich zu Beginn sehr konkret an den Plan gehalten, immer 1 Minute locker zu joggen und dazwischen 1 Minute zu gehen. Das mache ich nach wie vor aber ich versuche auch mal länger als eine Minute zu joggen oder mal die Pause ein paar Sekunden kürzer zu gestalten. Da im beginnenden Herbst jetzt leider auch das Wetter schlechter wird, muss man regenfrei oder wenigstens regenarme Momente erwischen. Das Gute daran ist dann aber auch, dass man sich doppelt belohnen darf. Schweinehund und dem Wetter gestrotzt.

In der Vergangenheit konnte ich mich immer nicht so richtig zum Sport treiben aufraffen und dachte, dass das zusammen mit einer Freundin oder einem Freund einfacher gehen würde. Beim Laufen ist das ganz anders. Ich genieße es alleine und ohne Verpflichtungen gegenüber anderen nur mit meiner Musik im Ohr loszulaufen. Keiner sieht mich (danke kleiner Straßen bei mir in der Umgebung) und ich habe nur mich als Gegner. Richtig laute Musik im Ohr und die Tatsache, dass man mit seinen Gedanken mal alleine sein kann, machen das Joggen zu einer sehr guten Me-Time-Sache.

Ein Bekannter von mir - und er ist seit Jahren sehr aktiver Läufer inkl. diverser Marathon-Teilnahmen - hat mir eine tolle Geschichte zu seinen Laufanfängen erzählt, die mir sehr geholfen hat und mich motiviert. Als er begonnen hat zu joggen, war er starker Raucher und schleppte einige Kilos mehr mit sich rum. Ok ich rauche zwar nicht aber mehr Kilos habe ich definitiv drauf. Das zieht einem beim Laufen im wahrsten Sinne des Wortes runter. Die Schwerkraft ist nicht mein Freund. Also muss man doppelte Energie aufwenden, um loszuspurten...ok loszutraben. Mein Bekannter hat sich in den letzten Jahren zu einem Marathonläufer hochtrainiert und er raucht auch schon ziemlich lange nicht mehr. Abgenommen hat er durchs Laufen auch und den Weg, den er gegangen ist, ist wirklich beeindruckend.

Das zeigt mir wieder, dass man sich nicht von Meinungen anderer von irgendwas abhalten lassen darf. Wenn man etwas ausprobieren möchte, dann los. Denn der einzige Fehler wäre es, wenn man es gar nicht erst probiert. Und wenn andere denken, dass etwas nicht geht - denkt daran...es sind die Bedenken der anderen!

Nach den ersten Minuten sehne ich mich zwar nach einem Sauerstoffzelt aber der Körper ist eine schlaue Maschine. Gerade wenn man denkt, dass man es keine 2m mehr weiter schafft, schüttet der Körper die ersten Glückshormone aus. Und die zaubern dir ganz wundervolle Gedanken in den Kopf à la "Du schaffst noch unzählig viele Meter" oder "Du machst das super" oder sogar "Bald läufst du 5km am Stück". Ok, der letzte Satz hängt noch ziemlich weit in der Zukunft aber Motivation ist schließlich alles.


Und genau damit schicke ich euch motivierende liebe Grüße!

Lauft los, denn niemand kann euch daran hindern. Und ganz wichtig: Denkt an die Hummel. Eigentlich könnte sie gar nicht fliegen aber da sie das nicht weiß, ist sie einfach losgeflogen.


Viele Grüße

eure Mascha








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